Alltagsvegansinn

Ja ja, ihr lest schon richtig. Da steckt das kleine aber recht vielsagende Wörtchen Wahnsinn mit drinnen. Dabei hat meine Mama mal gesagt, dass schon allein das Aussprechen dieses Wortes einem extrem viel Energie rauben soll. Vielleicht verhält sich’s ja auch mit meinem Alltag so. Keine Ahnung. Man versucht den ja ohnehin so gut es geht zu bewältigen, oder? Also versteht mich bitte nicht falsch. Ich liebe meinen Alltag. Mit all seinen Herausforderungen. Die schauen halt ein bisserl speziell aus, wenn man sich rein pflanzlich durchschlagen will. Vor allem, wenn das die anderen nicht tun. Ich bin eine Veganerin unter Fleischessern. Verständnis ist da nicht ganz oben auf der Liste der Dinge, die man bei uns daheim erntet. Von beiden Seiten nämlich. Von meiner wohl am wenigsten. Dabei war bei mir Leben und leben lassen immer ganz groß geschrieben. Dachte ich. Dann kamen die Kinder. Und da wurde ich plötzlich sehr unverständnisvoll. Wenn sich meine Tochter im zarten Alter von drei Jahren zum Frühstück das Knabbernossi von Papa mit Begeisterung reinschiebt während meine super gesunden, mit Sonnenblumenkernen, Rosinen und Co. versehenen Muffins noch im Ofen ihr armes Dasein brutzeln.

Beispielbild Vegan

Na gut. Dennoch ist gemeinsames Essen bei uns sehr groß geschrieben. Wie das gelingt, wie man als Veganerin in Lokalen satt wird, in denen mal als solche noch als eher wie eine Außerirdische behandelt wird (ja, es gibt noch mehr als Karotte auf Salatblatt – was für ein Wunder, auch Veganer wollen satt werden 😉 ), oder wo es die besten Kekse, Nudeln, Aufstriche und was sonst noch alles zu shoppen gibt, darüber will ich hier erzählen. Ach ja, Kaffeehäuser mit rein pflanzliches Torten nicht zu vergessen. Und worüber ich sonst noch so alles stolpere.

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